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In Bonn wird der August »phantastisch«

Andreas Fieberg meinte – mit einem nicht zu überlesenden Augenzwinkern –, dass das fast in eine Werbeveranstaltung für p.machinery ausarten könnte. Nun … uns ist es recht:

Als PDFs zum Download: Aushang | Plakat | Flyer.

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Buchprojekt in der Pipeline

Im Herbst — frühestens — gibt es ein Buchprojekt mit Helmuth W. Mommers und seinen Werken. Wer mehr wissen möchte, der lese mal diesen Blogbeitrag von Cheffe privat.

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Utopistenpraxis

Mathias Leitner hat eine Radiosendung gemacht, die vom Equilibrimus und Dirk C. Flecks Roman »Das Tahiti-Projekt« handelt. Die Sendung war auf Bayern 2 im »Zündfunk« zu hören und kann inzwischen bei Youtube aufgerufen werden:

Mathias Leitner hat für diesen Beitrag schon 2010 den Journalistenpreis der Deutschen Umwelthilfe erhalten.

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Kleines Jubiläum, großer Wurf

Die Reihe »Außer der Reihe«, die Werken vorbehalten ist, die in andere Reihen nicht hineinpassen, aber doch berücksichtigt werden sollten, feiert ein kleines Jubiläum: Band 20 steht zur Veröffentlichung an. – Als besonderes Highlight haben wir uns etwas ausgedacht, das niemanden erfreuen wird, der nicht bestimmte Bedingungen erfüllt.

Das Buch »Alles auf Rot« von Dirk C. Fleck erscheint als unverkäuflicher Privatdruck, der in einer Auflage von 50 Exemplaren (plus 1 Beleg für uns sowie jeweils 2 Pflichtstücke für die Deutsche Bibliothek und die Bayerische Staatsbibliothek; summasummarum also mit 55 Ex.) erscheinen wird – demnächst in der ersten Julihälfte 2017. Es gibt nur ein Hardcover mit Schutzumschlag, edelste Arbeit vom Schaltungsdienst Lange. Es gibt kein Paperback, kein E-Book, es gibt keine Nachauflagen. Und das Ganze ist nicht einfach nur ein x-beliebiges Buch; es ist nebst seinem höchst autobiografischen Charakter ein Geschenk des Verlages an einen seiner liebsten Autoren. Es war uns einfach danach.

Es ist zu befürchten, dass die 50 Exemplare bereits alle vergeben sind; wer sich dennoch bewerben möchte, kann dies per E-Mail uns gegenüber (vulgo: michael@haitel.de) oder gegenüber Dirk C. Fleck (E-Mail) tun. Wir drücken die Daumen.

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90: Das feiert man nicht alle Tage

Am 14. Mai 2017 feierte Herbert W. Franke, nicht irgendein Autor meines Verlages p.machinery, sondern der Herbert W. Franke, dem Ulrich Blode und Hans Esselborn als Herausgeber die SF-Werkausgabe Herbert W. Franke gewidmet haben und widmen, seinen neunzigsten Geburtstag.

Neunzig. Das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Nicht jeder Mensch wird so alt. Wir alle sind erschüttert, wenn Stars und Sternchen, Menschen, mit deren Namen, Gesichtern, Werk und Wirken wir aufgewachsen sind, auf einmal von uns gehen. Gleich, ob es jemand ist, der sich in den »Club 27« einreiht, oder ob es jemand ist, der gefühlt mit 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70 oder wann auch immer doch viel zu früh stirbt …
Neunzig ist ein stolzes Alter. Und es ist ein besonderes Alter, wenn man – wie Herbert W. Franke – auch noch weitgehend fit ist: körperlich – er spielt offensichtlich noch immer Tischtennis! – und geistig sowieso. Es wird kolportiert, dass sein einziges altersbedingtes »Leiden« ein beeinträchtigtes Gehör ist. Mein Gott – es gibt wahrlich Schlimmeres. (Und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht manchmal ein Segen wäre …)

Jedenfalls waren am 14. Mai im Frankeschen Domizil in der Nähe von Wolfratshausen zur Feier geladen. Ein bunt gemischtes Publikum. Familie, Freunde, Bekannte, ich erinnere mich an eine Dame vom ZKM in Karlsruhe, der örtliche Tischtennisclub war zugegeben – und ich hatte endlich Gelegenheit, Ulrich Blode und Hans Esselborn (sowie seine Gattin) persönlich kennenzulernen, nachdem wir bislang im Rahmen der Arbeiten an der Werkausgabe nur gemailt hatten.


(Von links nach rechts: Herbert W. Franke, Ulrich Blode, Hans Esselborn sowie meine Wenigkeit.)

Es gab mehrere Gründe für mich, diesen Termin wahrzunehmen. Da war zum einen natürlich die Möglichkeit, endlich die Herren Blode und Esselborn zu treffen. Zum anderen gab es zum Geburtstag meines Starautoren frische Neuerscheinungen, die der Schaltungsdienst Lange dankenswerterweise rechtzeitig fertigstellen und zustellen lassen konnte (auch wenn die ganzen Hardcover noch nicht dabei waren). Es galt für mich, die beiden neuen Werkausgabebände »Der Elfenbeinturm« und »Zone Null« zu präsentieren, vor allem aber auch zwei Besonderheiten: »Der Kristallplanet« ist ein opulentes Special, das wir mit Unterstützung von Susanne Päch mit Material füllen konnten, das in dieser Form lange nicht mehr zu sehen war, ebenso aber teilweise so noch nicht veröffentlicht wurde. Und auch Michael Weisser, der mit dem Geburtstagskind in den 80ern das erste Multimediabuch »Dea Alba« verfasste, konnte mit einer Neuausgabe von Die|QR|Edition, einem Imprint von p.machinery, brillieren.
Aber das sind alles schon gekaute Kamellen, von denen ich hier schon geschrieben habe.

Für mich hatte der Tag etwas ganz Besonderes, weil es einfach mal ein anderer Tag war. Ich war nicht daheim, saß nicht an meinem Computer, baute keine Bücher, beantwortete keine E-Mails. Ich gönnte mir eine Fahrt in die oberbayerische Wildnis gen Stoiber-City und landete auf einem wunderschönen Grundstück mit einem alten, verwinkelten Haus – und mit einem wundervollen Charakter als Bauwerk und Lebensort –, wurde von einer gut gelaunten und organisatorisch bestens aufgeräumten Susanne Päch begrüßt, erlebte einen entspannten Herbert W. Franke, der sich keinen Augenblick anmerken ließ, ob ihn der Trubel nicht doch ein wenig anstrengte, und führte nebst den Gesprächen mit Ulrich Blode und Hans Esselborn noch zahlreiche andere Unterhaltungen, die den ganzen Nachmittag zu einem für mich sehr schönen, sehr entspannenden und sehr abwechslungsreichen Erlebnis machte, das ich ganz sicher nicht vergessen werde.
In kurzen Worten: Es war sehr schön.

Unter dem Eindruck dieser Erinnerungen – aber ganz sicher auch aus anderen Gründen – würde ich mir wünschen, Herbert W. Franke würde es Johannes Heesters nachmachen wollen und seinen hundertsten Geburtstag in der gleichen körperlichen und geistigen Fitness feiern. Ich würde es ihm nicht nur gönnen – nein, ich fände es nachgerade wundervoll, wenn es gelänge.

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Und noch einer oben drauf

Herbert W. Franke ist ganz sicher ein Mensch, ein Schriftsteller, Künstler, Physiker und Höhlenforscher, ein Wesen, das sich über eines nicht beklagen kann: dass sein Werk und Wirken zu wenig Resonanz in der Welt hervorgerufen hätte. Und auch nicht über zu wenig Preise.

Die letzte Krönung ist der Kurd-Laßwitz-Preis 2017 für sein Lebenswerk. Im Jahr der Vollendung seines neunzigsten Lebensjahres bestens platziert, basierte die Grundidee zu seiner Nominierung, wenn ich mich recht entsinne, auf einem Vorschlag von Frank Böhmert. Oder war es Ralf Bodemann? Nein, ich glaube … Egal. Die Idee war gut, ich schloss mich an – und wenn man sich den Abstand der Punktzahlen zwischen seinem KLP und dem Zweitplatzierten anschaut, kann man erkennen, dass die Idee auch bei anderen Votierenden auf Zustimmung stieß.

Auch wenn ich an seinem Gewinn außer mit meiner Stimme nicht wirklich beteiligt war, erfüllt es mich mit Stolz und Freude, dass der berühmteste Autor meines Verlages einmal mehr geehrt wurde. Meine Gratulation ist ihm sicher. Und wenn er noch nicht alle Preise »durch« hat – der letzte zuvor war ja der Grand Master Award 2016 der ESFS –, findet sich sicherlich noch der eine oder andere. Zu wünschen sei es ihm.

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HALLER 14 – passend zum Klima

In den meisten Teilen Deutschlands ist es heiß – der HALLER 14, der sich dem Thema »Schwimmbad 1967«, also Geschichten jugendlicher Schwimmbad-Erlebnisse gewidmet hat, erscheint just dieser Tage als Print und als E-Book.
Über den HALLER wurde hier – und im privaten Blog unseres Chefs – schon oft berichtet, so dass wir uns weitere Ausführungen sparen können. Beschafft euch das Schwimmbad-Special und genießt die kühle Frische der Geschichten, während euch die Sonne auf den Pelz brennt.

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Herbert W. Franke in Wetzlar

Susanne Päch hat ein Video von den Phantastischen Tagen in Wetzlar gemacht, die parallel zum U-Con (EuroCon) in Dortmund stattfanden:

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Da war noch ein Fleck

Nicht in weiß, nicht auf einer Landkarte. Eher auf unserer Seele. Aber das ist ein anderes Thema. Dieser Fleck ist ein Fleck von Dirk C. Fleck, dem Autor, und es ist ein alter, neu aufgelegter Fleck. Die Story ist nicht neu, sondern stammt aus dem Jahr 1993 – doch wenn man sie liest, wundert man sich, denn das, was Fleck hier angeblich als Ökothriller vorgelegt hat, muss 1993 Science-Fiction gewesen sein und ist heute längst so nah an der Wirklichkeit, dass einem angst und bang werden kann. Und auch werden sollte.

Laut taz hat dieses Buch Dirk C. Fleck zum Vater des deutschen Ökothrillers gemacht. Das war eine Aussage aus 1993. Und wir wissen heute, dass es wahr ist.

Details zum Buch: hier.

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Nebenbei bemerkt

Im Rahmen der Aufräumarbeiten im Stapel liegen gebliebener Unterlagen erlauben wir uns, noch einmal auf das letzte erschienene Werk unseres Imprints »sternwerk« hinzuweisen:

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